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Im September des Jahres 1999 wurde das Haus, eine Art
Doppelhaushälfte, gekauft. Das Haus wurde im Jahre
1647, wie ein dendrologisches Gutachten bestätigt,
erbaut. Der Nordteil, der damalige Stall wurde aus massiven
Wänden errichtet. Der Südteil und das ganze
Obergeschoss wurde aus Holzbohlen, sogenannten Schließwänden,
zusammengebaut. Ganz zu Anfang war von Nord nach Süd
eine große Durchfahrt, die von beiden Haushälften
benutzt werden konnte; links und rechts davon standen
die Nutztiere im Stall. Vorderhalb des Kuhstalles war
die Milchküche, danach folgte eine Stube.
Im ersten Stock des Hauses gab es eine Art Wohnzimmer
und zwei kleine Kammern, vermutlich fürs
Gesinde. Der Rest des gesamten Hauses wurde dafür
gebraucht, um das Heu zu lagern, das die Tiere brauchten,
um über den Winter zu kommen. Die Abmessungen des
Hauses sind 16,40 mal 8,10 m.
Während der letzten 25 Jahre stand dieses Haus
leer. Der Garten war völlig verwildert. Das Dach
war inzwischen undicht geworden, so hatte es bereits
an mehreren Stellen hineingeregnet. Nachdem alle behördlichen
Hürden mit dem Bauamt und dem Denkmalschutz genommen
waren, konnte im Februar 2000 mit der Renovierung begonnen
werden. Als erste Baumaßnahme wurde schon im Vorjahr
das gesamte Vordach erneuert.
Schauen Sie sich nun die Bilder an, die Ihnen einen
Überblick verschaffen und zeigen sollen, dass man
nicht gleich mit dem Abriss anfangen muss, obwohl es
vielleicht zunächst nur nach Abbruch aussieht:
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